Im Herzen Argentiniens

Geographisch liegt die Provinz Córdoba etwa auf halbem Weg zwischen Buenos Aires zu den Anden. Nähert man sich von Osten dominiert die flache Pampa. Erst nach einiger Zeit trifft man auf die sanften Hügel der Sierra Pampanea, die auch "faldas" (Falten) genannt werden. Zwischen den Hügeln erstrecken sich auf etwa 1.000 Metern über dem Meer Hochebenen. Der höchste Berg ist der Cerro Chapaquí mit 2.790 Metern.

Typisch für das Zentralgebirge sind zahlreiche Talsperren, die der Stromgewinnung dienen. Der Damm des Stausees von San Roque war der erste Staudamm Südamerikas überhaupt.

Córdoba

Unweit des Zentralgebirges liegt die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Heute ist Córdoba nach Buenos Aires die zweitgrößte Stadt Argentiniens. Ländlich-landwirschaftliche Traditionen, das koloniale Erbe Argentiniens und die Moderne treffen hier aufeinander und befruchten sich gegenseitig. Zwar stellt Córdoba wohl eher nicht das erste Ziel Argentinien-Reisender dar, ein (späterer) Besuch lohnt sich jedoch allemal.
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Südliches Zentralgebirge - Cerro Colorado

Von frühen künstlerischen Ausdrucksformen zeugen Malereien und Steingravierungen, die sich in der Provinz Córdoba besichtigen lassen. Die bekanntesten befinden sich im Gebiet des Cerro Colorado, aber auch in der Provinz San Luis gibt es sie: in der Gegend des Cerro Sololasta und der Höhle von Inti Huasi.

Im Nordwesten der Provinz San Luis, an die Cuyo-Region grenzend, befindet sich der abwechslungsreiche Nationalpark Sierra de las Quijadas. Er ist die Heimat eines kleinen Gürteltiers, von Landschildkröten, der "Boa de las vizcacheras" und des Königsadlers.

Gewaltige Natur: Talampaya & Co.

Das nordwestliche Zentralgebirge ist eine Region der Gegensätze: Die Landschaftsformen wechseln sich ab, je nachdem, ob man sich in der Ebene oder im Gebirge befindet und ob es Wasser gibt oder nicht. Im Tiefland kann es im Sommer mit mehr als 40° C brütend heiß werden, die Gipfel der Sierras von Aconquija und Famatina sind dagegen von ewigem Schnee bedeckt.

Heute werden Touristen vor allem von einem etwa 280.000 Hektar großen Gebiet zwischen den Provinzen La Rioja und San Luis angezogen, das eine einzigartige Vielfalt der Formen bietet. Daneben gibt es Reste der Kultur der Ureinwohner zu besichtigen und paläontologische Funde zu bewundern, insbesondere Dinosaurier-Fossilien und "versteinerte Wälder".

Auf Seiten der Provinz San Juan liegt das Nationale Naturreservat von Ischigualasto, auch bekannt unter dem Namen "Valle de la Luna" (Mondtal); in der Provinz La Rioja liegt der Nationalpark Talampaya - beides Naturdenkmäler, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden.

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