San Carlos de Bariloche und die Seen

Die Region um San Carlos de Bariloche, den größten Ort der patagonischen Anden in der Provinz Río Negro, wird von manchen auch als die "argentinische Schweiz " bezeichnet. Nicht zu unrecht, denn vor allem Schweizer, Deutsche und Norditaliener sind in das Seengebiet eingewandert und haben dort ihre Spuren hinterlassen. So erinnert die eigentümliche Bauweise in den patagonischen Anden an den alpenländischen Stil oder Schweizer Chalets.

Nahuel Huapi

Die Kordillerenstadt liegt inmitten der bewaldeten Berge Nordwestpatagoniens am Ufer des azurblauen Sees Nahuel Huapí. Bariloche selbst hat unter dem Baumboom gelitten, der als Folge seiner Entdeckung als Wintersportort einsetzte. Doch die einzigartige Schönheit der Landschaft mit den vier Nationalparks Los Alerces, Lago Puelo, Nahuel Huapi und Lanín sind ein Besuch wert.

Vom Hafen Puerto Pañuelos fahren Ausflugschiffe über den See zu lohnenswerten Zielen. Der Wald Arrayanes auf der Insel Victoria mit seinen rotrindigen Myrten lockt wohl am meisten Touristen. Vor allem Sportbegeisterte kommen in Bariloche auf ihre Kosten. Wandern, Rafting, Windsurfen, Angeln, Drachenfliegen, Ski fahren, Jagen, Reiten und sogar Tauchen werden geboten. 17 Kilometer von Bariloche entfernt, kann das Catedral-Skizentrum den Vergleich mit jedem großen Skiort in den Alpen standhalten.

Gigantisch: Die patagonischen Seen

Das gesamte patagonische Seengebiet erstreckt sich über 1500 Kilometer entlang der Anden. Das nördliche Seengebiet misst 500 Kilometer und gliedert sich von Norden nach Süden in vier Nationalparks:

  • Lanín-Nationalpark mit der Stadt San Martín de los Andes
  • Nahuel Huapí-Nationalpark (Bild oben: Lago Nahuel Huapí) mit der Stadt Bariloche, die auch im Zentrum des nördlichen Seengebietes liegt
  • Lago Pueblo-Nationalpark mit dem Dorf El Bolsón
  • Los Alerces-Nationalpark mit der Stadt Esquel

Berühmt ist die "Straße der Sieben Seen"(Camino de los Siete Lagos), eine 190 Kilometer lange Ausflugsroute zwischen San Martín de los Andes und Bariloche. Sie führt durch eine herrliche Seen- und Waldandschaft. Ausflüge werden von beide Orten aus angeboten. Entlang der Route findet der Reisende jede Menge traumhafte Unterkünfte und Wanderstationen.

Der Lanín-Nationalpark

Im Zentrum des Nationalparks liegt der 3776 m hohe Vulkan Lanín, dem der Park auch seine Namen verdankt. Eindrucksvoll spiegelt er sich im größten See der Gegend, dem Lago Huechulafquen. Der Park und die Umgebung der 40 Kilometer von San Martín de los Andes entfernt gelegene Stadt Junín de los Andes sind wegen der guten Angelmöglichkeiten bekannt. Beliebte Unterkünfte sind Fischerhütten im Nationalpark.

San Martín de los Andes selbst bietet eine Reihe von Ausflugsöglichkeiten: zum Lanín-Vulkan und dem See Huechulafquen oder Monte Chapelco, wo man Wintersport betreiben kann.

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