5 Touren durch die Provinz Córdoba

1. Tour: Camino de Mar Chiquita

Diese Tour führt in den Nordwesten der Provinz zum Salzsee Mar Chiquita. Dieser See ist mit 6.000 Quadratkilometern das größte Binnengewässer Argentiniens. Das Mar Chiquita ist mit seinen Vogelkolonien Ziel von ökologisch interessierten Reisenden.

Logo UNESCO-Welterbe

2. Tour: Camino de los Grandes Lagos y los Comechingones

Berge und große Wasserflächen sowie viel Geschichte und Tradition erwartet den Reisenden auf dieser Tour. In der Stadt Alta Gracia befinden sich eine Reihe jesuitischer Gebäude, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Im Übrigen lebte auch Ché Guevara in Alta Gracia.

Für den, der Heimweh hat: Der Ort Villa General Belgrano bietet mit seinen alljährlichen Bier- und Alpenschokoladenfesten ein Stück Deutschland mitten in Lateinamerika ...

Villa Carlos Paz

3. Tour: Camino de Punilla

DasPunilla-Tal ist eine der touristisch erschlossensten Regionen Argentiniens. Die umliegenden Berge wie das Massiv des Cerro Los Gigantes (2.374 Meter), der Cerro Uritorco und der Cerro Pan de Azúcar eignen sich zum Wandern, Bergsteigen und Trekken.

Als "Perle des Punilla" wird die Stadt Villa Carlos Paz (Bild links) bezeichnet, das sich 36 Kilometer von Córdoba entfernt am Ufer des Lago San Roque erstreckt. In der Nähe liegt der Ort Cosquín, in dem seit 1963 jedes Jahr das wichtigste Folklorefestival Argentiniens stattfindet.

4. Tour: El Camino de Traslasierras, Altas Cumbres, Volcanes y Túneles

Diese Tour führt in den Westen der Provinz auf die andere Seite der Sierra Grande, in das "Traslasierra"- Tal. Wichtigstes Touristenzentrum ist Mina Clavero. An das Traslasierra-Tal grenzen die "Altas Cumbres" (Hohe Gipfel) der Sierra de los Comechingones mit dem Cerro Champaquí (2.844 Metern).

Halt machen kann man noch im Condorito-Nationalpark mit dem "Sistema de Pocho", einer ungewöhnlichen Landschaft vulkanischen Ursprungs, sowie bei "Los Túneles", einem durch mehrere Tunnels führenden, beeindruckenden Weg in die Mermelada-Schlucht.

5. Tour: El Camino de la Historia

Dieser Streifzug durch die Geschichte führt in den Norden und in die Region der Sierras Chicas. Die gebirgige Gegend war Teil der Route, die Peru mit dem Vizekönigreich am Río de la Plata verband. Zunächst gelangt man nach La Calera, eine der wichtigsten Sommerfrische-Zentren und nach Jesús María, das wegen seines Rodeo- und Folklorefestivals bekannt ist. Einen Besuch lohnt auch das Museum der jesuitischen Estancia San Isidro Labrador, die aus der Kirche, dem Herrschaftsgebäude und den Bodegas besteht.

Colonia Caroya, etwa 44 km von Córdoba entfernt, wurde 1878 von italienischen Einwanderern gegründet. Hier befindet sich u. a. das Museum der Estancia Casa de Caroya, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Cerro Colorado

Ein Muss ist der Besuch des Cerro Colorado mit seinen mehr als 35.000 Bildschriften. Sie stellen Kampfszenen und geometrische Tierfiguren dar und verteilen sich auf über 100 Fundorten: kleine Höhlen und Überdachungen oder an den Berghängen. Ein Museum erläutert die Bildschriften und bringt die Kultur und das Leben der Ureinwohner näher.

Am Cerro Colorado befindet sich in "Agua Escondida" (verstecktes Wasser) der Wohnsitz des Liedermachers
Atahualpa Yupanqui, der sich in den Ort verliebte und hier die meisten seiner Werke komponierte. Die aus der Mitte des 18. Jahrhunders stammende Candonga-Kapelle ist von Bergen umschlossen. Sie ist ein kulturelles Kleinod und Nationaldenkmal.

 

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