Rock nacional

Moderne Musik ist in Argentinien so bunt wie überall auf der Welt. Im Gegensatz zu Deutschland und ganz auf der Welle der großen Einwandererländer Spanien und Italien singen argentinische Bands fast ausschließlich in der eigenen Sprache.

Charly García - die Anfänge

Die Geschichte des argentinischen Rock begann Ende der 1960er mit Litto Nebbio, Tanguito, Moris und Pedro y Pablo. Legendär ist die Gestalt von Charly García, dem eigenwilligen Urgestein des argentinischen Rock. Seine Band "Sui Generis", die er gemeinsam mit Nito Mestre gründete, steht im Mittelpunkt des 1970er-Jahre-Rock. Weitere Namen dieser Zeit sind u.a. Luis Alberto Spinetta, León Greco und die Gruppe Arco Iris.

Boomzeit

Das Jahrzehnt der 1980er war die Boomzeit des Rock nacional. Vornehmlich aus der Provinz Rosario kommend, eroberte die "Camada rosarina" - der "Brut" aus Rosario - Radiostationen und Plattenspieler des Landes. Zu ihnen gehörten Fito Paez, Juan Carlos Boglietto und Silvina Garra.

Bekannte Bands waren u.a. "Soda Stereo", "Abuelos de la Nada", "Zas", "Los Redondos", "Sumo". Sogar in den Diskotheken der Welt landeten die "Fabulosos Cadillacs" mit ihrem Top-Hit "Matador".

In den letzten 10 Jahren haben sich die Stilrichtungen wie überall auf der Welt weiter differenziert, vom "Rock pesado" (Hard rock) bis zu Techno. Einige herausragende Gruppen sind heute "Los Visitantes", "Los Piojos", "Los Caballeros de la Quema" und nicht zuletzt die immer hörenswerten "Divididos".

 

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