María Luisa Bemberg

Filmplakat: María Luisa Bemberg - De eso no se habla

Biographie

María Luisa Bemberg ist 1917 als Tochter deutscher Einwanderer geboren, die Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts nach Argentinien einwanderte. Sie beteiligte sich an der Gründung mehrerer feministischer Gruppen, insbesondere der Feministischen Union von Argentinien (UFA).

Ihre Filmkarriere begann erst spät mit 56 Jahren, als sie ihre vier Kinder aufgezogen und sich von ihrem Ehemann getrennt hatte - um ihre Persönlichkeit wachsen zu lassen und um ihrer feministischen Haltung Ausdruck zu verleihen. Zunächst schrieb sie Drehbücher für andere Regisseure, bevor sie nach 1980 eigene Filmprojekte realisierte. Alle ihre Filme handeln von Frauen und ihren Schwierigkeiten in einer patriarchalischen Gesellschaft. Dieses Grundthema führte zu wiederholten Konflikten, insbesondere während der Militärdiktatur Ende der 1970er bis 1983.

In allen ihren Filmen arbeitete María Luisa Bemberg mit der Produzentin Lita Stantic zusammen. Ihr wohl berühmtester Film ist "Camila" (1984), das sich um eine Affaire zwischen einem Mädchen und einem Priester dreht. Der Film wurde für den Oskar für den besten ausändischen Film nominiert.

Bemberg starb am 7. Mai 1995 in ihrer Geburtsstadt Buenos Aires.

Quelle: Sandra Brennan, All Movie Guide

 

Über María Luisa Bemberg (span./engl.)
www.marialuisabemberg.com

Filmographie & Kritiken als Regisseurin

1993
De eso no se habla - I don`t want to talk about it

1990
Yo, la peor de todas - I, the Worst of All
Filmref.com (Kritik)

1986
Miss Mary

1984
Camila

Weitere Filme
1982 - Señora de nadie
1980 - Momentos


Trailer: De eso no es habla

Trailer: Camila

 

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