Leserbrief

21.03.2011

Die Fleischqualität ist superb, ebenso der Wein! Das kann ich nur unterstreichen. Und die Nachspeisen sind zwar klebrig süß, aber durchaus mal zu genießen. Enttäuscht hat mich vorallem die geringe Auswahl bei fast allem.

Der Argentinien-Urlaub sollte nun nicht an erster Stelle eine gastronomische Reise werden, aber ich konnte einfach die Beilagen „Patas frittas“ und diverser anderer, meist frittierter, Kartoffel-Gerichte nicht mehr sehen. Und Gemüse suchte ich eh vergeblich. Ich griff immer auf den Salat zurück, den „Ensalada completa“, der diesen Namen nicht verdient. Angemacht war er nie, es gab Essig, Öl und Salz dazu.

Als Nachspeise aß ich mehrmals Flans und Dulce-de-Leche-Eis, durchaus lecker, aber eben auch sehr süß und fett. Und die vermeintlich kalorienarme und gesündere Alternative Fruchtsalat entpuppte sich meist als Konserven-Produkt. Enttäuschend in einem Land, das so viele Südfrüchte frisch anbieten könnte.

Die Pizza habe ich nie probiert. Sie war mir schon rein optisch zu fett.

Das ist wohl eh der springende Punkt: Ich versuche schon in Deutschland, mich gesund, fettarm und vollwertig zu ernähren... und das war in Argentinien so gut wie aussichtslos.

Ja, alles in allem kann ich nur das Fleisch und den Wein loben. Alles andere halte ich für bestenfalls annehmbar, keinesfalls jedoch für qualitativ hervorragend oder von der Zubereitung her interessant.

Peter Dahm

 

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