Leonardo Favio

Leonardo Favio: Aniceto, 2008

Biographie

Leonardo Favio wurde in Mendoza geobren. Er begann seine Künstlerkarriere in seiner Heimatprovinz als Schauspieler in der Theater-Kompagnie seiner Mutter, die Schauspielerin und Schriftstellerin Laura Favio. In Buenos Aires war er Protagonist von Filmen von Regisseuren wie unter anderem Leopoldo Torre Nilsson. Einige Jahre später war führte er bei seinem ersten Kinofilm "Crónica de un niño solo" Regie. Danach führt er bei zwei weiteren Filmen Regie: "El romance de Anieto y la Francisca" und "El dependiente".

1968 nahm er das Lied "Fuiste mía un verano" auf, das ihn in ganz Lateinamerika als Sänger und Komponist bekannt machte. Seine musikalische Karriere setzte er mit Erfolgen fort wie "Quiero aprender de memoria", "O quizás simplemente le regale unda rosa" und "Ella ya me olvidó". Diese Stücke erneuerten das lateinamerikanische Lied und wurden in andere Sprachen übersetzt und von großen Künstlern interpretiert.

1972 wurde sein vierter Kinofilm "Juan Moreira" uraufgeführt, der mit 2,6 Millionen Besucher einen neuen Publikumsrekord aufstellte und nur von seinem Film "Nazareno Cruz y el lobo"  aus dem Jahr 1974 mit 3,5 Millionen Zuschauern übertroffen wurde. 1976 wurde erstmals "Soñar soñar" gezeigt; Favio musste Argentinien wegen der Militärdiktatur verlassen. Er kehrte mit einer Tour durch Lateinamerika zum Lied zurück und lebte zwei Jahre mit seiner Familie in Mexiko. Danach siedelte er nach Kolumbien über.

Nach seiner Rückkehr nach Argentinien 1987 nahm er seine Tätigkeit als Fimregisseur wieder auf. Einige Jahre später filmte er "Gática, el mono", dann widmete er sich wieder dem Lied. Zwischen 1994 und 1999 realisierte er einen 6-stündigen Dokumenarfilm: "Perón, sinfonía del sentimiento", in dem es um die Ereignisse in Argentinien seit dem ersten Weltkrieg bis zum Tod von Juan Domingo Perón geht. Der Film wurde zum meistverkauften Dokumentarfilm in Argentinien.

Sein bisher letztes Projekt ist "Aniceto", ein Film-Ballett.

Quelle: www.primordiales.com.ar

 

Filmographie als Regisseur & Kritiken

2010
Gente querible (Kurzfilm)

2008
Aniceto
Página12 (Kritik, arg.)

1999
Perón, sinfonía del sentimiento (Dokumentarfilm)
Hamartia (Kritik, arg.)
Página12 (Kritik, arg.)

1993
Gatica, el mono
Taringa (über José Mará Gatica, arg.)

1976
Soñar, soñar

1975
Nazareno Cruz y el lobo

1973
Juan Moreira

1969
El dependiente

1967
El romance del Aniceto y la Francisca

1965
Crónica de un niño solo

 

Trailer: Gente querible

 

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