Jüdische Spuren in Buenos Aires

von Diana Garcia Simon

Was bedeutet es über das jüdische Leben in Buenos Aires zu schreiben?

Unterschiede wahrnehmen

Die jüdischen Emigranten, die das kulturelle und politische Leben in Buenos Aires (und ganz Argentinien) mitgestaltet haben, waren alles andere als eine einheitliche Gruppe. Das heißt, dass sich das jüdische Leben in Buenos Aires auf ganz unterschiedliche Weise entwickelt hat. Je nach ihren Herkunftsländern, nach der Art, wie sie ihren Glauben ausübten, ihrer Sprache, nach der Epoche, in der sie nach Argentinien gekommen sind, hat jede Subgruppe jüdischer Emigranten "ihr" Buenos Aires wahrgenommen und sich auf ihre Weise angepasst.

Für die Sephardiem war die Integration einfacher, ebenso für die weltgewandten Juden aus Berlin oder Hamburg; ganz anders aber für die Ostjuden aus der Schtetl, die nicht damit vertraut waren, mit Nichtjuden Kontakte zu pflegen.
Über das jüdische Leben zu schreiben bedeutet außerdem, die Unterschiede zwischen dem Leben in Buenos Aires und dem in anderen, von Juden bewohnten Städten hervorzuheben.

Einblick in die Geschichte

Der historische Hintergrund soll dem nicht eingeweihten Leser einen Einblick in eine Geschichte vermitteln, die gleichzeitig fremd und eigen ist, er soll aber auf keinen Fall eine Wiederholung der zahlreichen Exilwerke sein. Noch weniger liegt mir mit dem Vorhaben, dem Europäer europäische Geschichte beizubringen.

Der Text wird auf Fußnoten verzichten. Eine Bibliographie am Ende der Arbeit wird dem Leser weiter helfen, der sich in das Thema eventuell weiter vertiefen möchte.

Diana García Simon

 

Inhaltsverzeichnis

Historischer Hintergrund

Literatur der Großstadt

Religiöses Leben

Zeitungen

Kultureinrichtungen

Bibliographie

 

© Diana García Simon

 

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