Diana García Simon: Das Erbe. La Herencia

Diana García Simon: Das Erbe / La Herencia

Übersetzung: Inka Marter

ISBN-13: 978-1491229552
ISBN-10: 1491229551

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Der Tod der Präsidentengattin Eva Perón brachte im Argentinien der fünfziger Jahre das Leben zum Stillstand.

Was war zu tun? Der Schmerz schien unendlich, selbst die Beerdigung schien ewig zu dauern. Ein ganzes Volk war zu Weisen geworden ...

 

La vida argentina de los años cincuenta se paralizó con la muerte de la esposa del presidente Eva Perón. Qué hacer? El duelo parecía infinito, incluso los funerales parecían que no iban a terminar nunca. Todo un pueblo había quedado huérfano ...

 

Einblick - Alumni-Newsletter der Goethe-Universität:

Ein Volk in Trauer

Diana Garcia Simon lässt tief in die Seele des argentinischen Volkes blicken

1952 versank ein ganzes Land in Trauer. Der Tod der Präsidentengattin Eva Perón brachte in Argentinien das Leben zum Stillstand. Diana Garcia Simon, die 1956 in Argentinien geboren wurde, zeigt in ihrem zweisprachigen Erzählband ‚Das Erbe. La Herencia‘, wie der Tod der Primera Dama sich im Leben der Bevölkerung bemerkbar machte und wie sich das Leben aus dem Trauerzustand heraus langsam wieder normalisierte. Der Hauptcharakter ist eine junge Frau, deren Namen man erst ganz zum Schluss erfährt. Auch sonst weiß man nicht allzu viel von ihr, nur, dass sie sich nach einem anderen Leben sehnt, von der großen Stadt Buenos Aires träumt und eine äußerliche Ähnlichkeit zu Anne Frank hat. „Die gleiche Frisur, die gleichen Augen, die gleiche Wehrlosigkeit in den Knochen.“

Simon, die nach dem Studium der lateinamerikanischen, spanischen und arabischen Literatur in Buenos Aires, Granada, Salamanca und Barcelona in Frankfurt am Main promovierte, mischt der Erzählung kurze, schnelle Unterhaltungen bei, was
ihr zusätzliches Tempo verleiht. Die Geschichte der jungen Argentinierin ist ein Klassiker: Sie verliebt sich in einen Arzt, heiratet aber einen anderen, einen frisch von der Universität gekommenen Juristen, und sehnt sich weiterhin nach dem Arzt – doch das steht eigentlich gar nicht im Mittelpunkt der Erzählung. Vielmehr sind es die Traditionen und Werte im Argentinien der 1950er- Jahre, die Rollenbilder und die Bezie- hung zu Eva Perón. Ganz nebenbei erfährt der Leser, wie diese Gesellschaft, oder zumindest ein Teil von ihr, dachte, handelte und fühlte. (lw)

 

Literaturtipp und Rezension in Latizón TV / Fernsehen über Lateinamerika

 

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