Freizeit: Wege, Fluchten, Fußball

Palermo-Park, Buenos Aires

Grüne Lunge: Palermo

In einem der größten Stadtteile von Buenos Aires liegen Orte, die in erster Linie der Entspannung und dem Freizeitvergnügen dienen: der Tierpark, der Botanische Garten, das Hippodrom, das Polofeld und der Parque 3 de Febrero.

Der Park ist die grüne Lunge der Capital. An den Wochenenden trifft sich hier jung und alt, Kinderwägen werden geschoben, es wird gegrillt, gebadet, Tennis gespielt und geritten. Verliebte und Familienväter können Tretboote an einem See mieten oder mit einer Kutsche durch den Park fahren. Nachts allerdings sollte der Park von Palermo möglichst gemieden werden.

Tigre und seine Inseln

Wer einen Tag der Stadt entfliehen möchte, der sollte einen Ausflug nach Tigre unternehmen. Etwa 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt Tigre und das weitverzweigte Flussdelta des Río Paraná.

Am schönsten gelangt man mit der neu renovierten Bahn nach Tigre. Abfahrt ist vom Bahnhof Retiro. Unterwegs ziehen die nördlichen Villenvororte von Buenos Aires wie Olivos - dem Sitz des Präsidenten - oder San Isidro entlang des Río de la Plata vorbei.

Die Endstation der Bahn liegt unmittelbar an der Anlegestelle der Boote (Estación fluvial), die durch das Flussdelta und zur Mündung des Río de la Plata fahren. Das Delta besteht aus hunderten von Inseln und Flussarmen. Überall wuchert üppige subtropische Vegetation. Viele Porteños haben hier auf den Inseln Wochenendhäuser stehen, die nur mit dem Boot zu erreichen sind.

In der Stadt Tigre selbst hat man viele schöne Ausblicke auf den Río Luján; Sonntags gibt es einen Früchtemarkt im Bereich des Hafens, auf dem auch Holz- und Lederwaren, Korbmöbel und andere Handarbeiten verkauft werden. Außerdem kann der Tigre Club besichtigt werden, ein Sozial-, Kultur- und Erholungszentrum sowie das nationale Marinemuseum.

Sport

Körperertüchtigung heißt zwar nicht nur Fußball in der Capital, jedoch dominiert tatsächlich der Fußball das Geschehen. Die Katastrofe, als Argentinien bei der Fußballweltmeisterschaft in Japan und Buenos Aires bereits nach der Vorrunde ausschied, war den Porteños buchstäblich ins Gesicht geschrieben.

River vs. Boca

Die Rivalität ist enorm, die Mentalität unvereinbar. Hier die Elitären, dort die Plebs; hier das Geld, dort dessen Mangel; hier die kühle Jubel soweit das im argentinischen Fußball überhaupt möglich ist -, dort die überschäumende Begeisterung.

Wer sich nur ein wenig für Fußball erwärmen kann, de sollte es einmal wagen, die Kultstätten des Fußballs von Buenos Aires zu betreten und ein Spiel zu besuchen: das monumentale Stadion von River Plate im Norden nahe des Río der la Plata (Foto links) oder die gemütliche Bombonera, mitten im Stadteil La Boca.

Maradona - das Idol

Er bleibt es, bis in alle Ewigkeit! El Diego hat unbestritten den Rang eines Nationalheiligen, egal welche Eskapaden er sich leisten mag, egal wie viel Koks er schnupft oder wie viel Kilos er auf die Waage bringt.

Unvergessen das Dribbling über das gesamt Feld und sein Tor gegen England bei der Fußballweltmeisterschaft 1986, als er praktisch im Alleingang Argentinien zur Weltmeisterschaft schoss. Ergreifend, wenn er seine Loge in der Bombonera betritt und seine Anhänger - also alle - ihn mit "Maradooooo, Maradooooo, Maradooooo"-Rufen huldigen. Gott kommt erst danach.

Was sonst?

Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen oder zuzusehen. Meistens sind die Leute in Klubs organisiert, die alle möglichen Sportarten und Auslauf am Wochenende anbieten. Im Sommer locken einige Freibäder, vor allem Richtung Norden und an der Costanera gelegen.

Freunde des Pferdesports sollten einmal das Hippodrom besuchen

 

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Stadion von River Plate, Buenos Aires