Dulce de leche - passt zu allem

Ein weiteres argentinisches Grundnahrungsmittel! Da es zum Nachtisch gar nicht süß genug sein kann, steht Dulce de leche hoch im Kurs.

Was ist Dulce de leche?

Mit "Karamel" jedenfalls ist es nur ungenau beschrieben. Milch, Wasser und viel, viel Zucker werden so lange erhitzt und eingedickt, bis eine äußerst süße, zähe braune Masse entsteht. Es gibt jede Menge Marken mit ihren jeweiligen Fangemeinden. Bekannten Namen sind "Havanna", "Gandara", "Conaprole" aus Uruguay.

Gerne wird diese Masse pur aufs Brot gestrichen, so ähnlich wie Honig oder Nutella.
Was wird daraus gemacht?

Fast jede argentinische Süßigkeit enthält zumindest eine Spur von Dulce de leche, oder kann sie zumindest enthalten:

  • Alfajores: Dies sind Biskuitkekse mit einer Füllung aus Dulce de leche, umhüllt von einer Schokoladen- oder Zuckerglasur. Die berühmtesten Alfajores sind die "Havanna" aus Mar del Plata. Ebenso gern gegessen werden die Alfajores de maicena mit Maisstärke, die nach dem Füllen in Kokosstreusel gewendet werden (kl. Bild rechts).
  • Havannets aus dem gleichen Haus wie die "Havanna"-Alfajores sind pyramidenförmige Klumpen aus Dulce de leche, umhüllt von Schokolade
  • Eis: die Geschmackssorte "Dulce de leche" gehört zu den beliebtesten überhaupt; sie gibt es wiederum in unzähligen Variationen
  • Vauquita: Süßigkeit aus festerem Dulce de leche in Form kleiner Rechtecke ("Tabletas")


Außerdem wird Dulce de leche zu unendlich vielen süßen Gerichten oder Teilen gereicht oder vermischt: Eierpudding (Flan) mit Dulce de leche, Baise (Merengue) mit Dulce de leche, Kuchen oder Kekse mit Dulce de leche, Sahne mit Dulce de leche usw.

 

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