Cuyo

Die Region ist eine trockene Tafellandschaft, die früher ein ziemlich isoliertes Dasein zwischen der Anden-Cordillere und den Weiten der Pampa fristete. Inzwischen sind aus den Oasen, die an den Schmelzwasserflüssen der Berge lagen, große Städe entstanden: San Juan und Mendoza.

Die Gegend ist Zentrum der bedeutenden Weinindustrie, und der Obst- und Gemüseanbau hat lange Tradition. Auch hat sich die Region als reich an Bodenschätzen erwiesen: Erdöl, Uran, Kupfer und Blei sind übrall im Bergland zu finden.

San Juan - Valle de la Luna

Der Ort selbst von nach einem Erdbeben zerstört und völlig neu aufgebaut worden. Von hier ausführt eine Panoramastraße in das Valle de Calingasta auf 1500 Metern Höhe. Idyllisch liegt inmitten von Weinbergen, Obstbäumen, Pfefferminz- und Anispflanzungen der Ort Barreal. Es gibt hier viel zu unternehmen: wandern, das Obsevatorium El Leoncito besuchen oder den Cerro Mercedario erklimmen (6770 m).

An der Grenze zur Provinz La Rioja gelegen, lohnt sich ein zweitägiger Busausflug zum Mondtal, dem Valle de la Luna. Wind und Wasser schufen in dieser natürlichen Senke über Jahrtausende seltsame, farbprächtige Sandsteinformationen. Für Palöontologen eine wahre Fundgrube, denn während des Trias enwickelte sich an den Ufern eines hier gelegenen Sees eine reiche Fauna und Flora

Talampaya Canyon

Ebenfalls in dieser Region liegt Argentiniens Grand Canyon. Im Naturpark Parque Provinical Talampaya mit seinen wundersamen Sandsteinformationen gelegen, imponieren die 170 m hohen Felswände. Sehenswert auch die "verlorene Stadt" - Ciudad Perdida - ein etwa 5 km im Durchmesser großes Becken mit schier unglaublichen Erosionsformen. Geführte Touren per Pickup oder zu Fuß gibt es am Parkeingang.
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Weinfässer in einer Bodega in Mendoza

Wein, Wein, Wein - Mendoza

Wie könnte es anders sein: Der Weinbau entwickelte sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Ankunft vieler italienischer und französicher Einwanderer. Inzwischen ist Argentinien der fünftgrößte Weinerzeuger der Welt, wobei fast 90 Prozent in den Andenprovinzen Mendoza und San Juan erzeugt wird. Jede Menge Bodegas - Weinkellereien - liegen in den Bergen um Mendoza herum verstreut. Eine Bodega-Tour kann man über Reisebüros oder auf eigene Faust unternehmen, z. B. zu Giol, Peña Flor oder La Rural.

Mendoza ist von Parks und Alleen mit Alleen geprägt; die meisten Häuser haben Gärten. Im Westen erheben sich die Anden über die Stadt. Ausgeklügelte Besässerungssysteme, die teilweise noch aus der indianischen Zeit herrühren verwandelten die Wüste in eine Oase. Dennoch ist das Wüstenklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten zu spüren.

Aconcagua, höchster Berg Südamerikas an der Grenze zu Chile

Dem Himmel nah: Aconcagua

Über zwei Straßen erreicht man von Mendoza aus in Richtung Chile den Ort Uspallata auf 1752 m Höhe. Empfehlenswert, aber zeitaufwendig ist die nördliche Schotterstraße, die bis auf 3050 m hoch führt. Am Pass Cruz del Paramillo ist ein unvergleichlicher Ausblick auf die Bergriesen der Cordillere zu erleben: auf den Tupungato (6800 m) im Südwesten, den Aconcagua (6959 m) im Westen und den Mercedario (6770 m) im Norwesten.

Weiter in Richtung Chile erreicht man das Wintersportzentrum Los Penitentes und schließlich Puente del Inca (2718 m), Ausgangspunkt für die meisten Expeditionen zum Aconcagua.

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