Palermo viejo

Palermo viejo, Buenos Aires

Das Stadtviertel der Bohème

Dies ist ein Ort zum Wohlfühlen in der Megalopolis Buenos Aires. Moderne Bars und Restaurants mischen sich mit dem Geist der Bohème und der Geschichte seiner Einwohner. Palermo viejo gehört zum Stadtviertel von Palermo, eines der größten der Stadt und wird von der Calle Paraguay und den Avenidas Juan B. Justo, Scalabrini Oritz und Córdoba begrenzt.

Sehr häufig sind niedrige Gebäude zu sehen, alte und renovierte Häuser. Die Gassen Santa Rosa, Russel, Cabrera und Soria unterstreichen das marlerische Ambiente von Palermo viejo. Es macht Spaß entlang der einmal nicht geraden, zum Teil gepflasterten Straßen unter Bäumen spazieren zu gehen und versteckte Ecken zu entdecken.

Der Ursprung des Stadtviertels geht auf den Beginn des 17. Jahrhunderts zurück, als ein Bauer mit Namen Juan Dominguez de Palermo die ersten Parzellen Land kaufte. Der Tango spielt auch eine wichtige Rolle in der Geschichte von Palermo als Wiege der Schönen und der Bösen.

Wiege von Künstlern und Schriftstellern

Viele der bekannten Schriftsteller und Denker Argentiniens bevölkerten die Straßen von Palermo viejo. Der bekannte Poet Jorge Luis Borges wuchs in der Calle Borges (früher: Serrano) 2135 auf und lebte dort. Hier kam seine Schwester Noah zur Welt und Borges schrieb die "Die mythische Gründung von Buenos Aires".

Der Schriftsteller Evaristo Carriego aus der Provinz Entre Ríos lebte auch in der Nähe. Sein Haus, das 1890 erbaut wurde, steht in der Calle Honduras 3784. Derzeit ist es Sitz einer Bibliothek der Stadtverwaltung, die seinen Namen trägt und Möbel und Gegenstände seiner Zeit bewahrt.

Plaza Borges, Palermo viejo, Buenos Aires

La Placita

Eine der belebtesten Orte ist die Plaza Julio Cortázar. Sie wird von den Nachbarn und Bewohner der Gegend liebevoll als "la placita" (das Plätzchen) bezeichnet, Zahlreiche Kultur- und Stadtteilaktivitäten finden dort statt. In der Mitte gibt es einen Spielplatz und um den Platz herum findet man jede Menge malerischer Bars, Kunstgalerien und Ateliers.

Dazu zählen u.a. "El Taller", eine rustikale Bar mit bemalten Wänden und Holztischen; das "Tazz" mit einem modernen Touch und die Bar "Crónico", in der Bilder und Flmplakate ausgestellt werden.

Feria del trueque

Jeden ersten Sonntag um 14 Uhr verwandelt sich die Placita in eine bunte Landschaft. Hier werden dann ohne Geld Gegenstände getauscht. Schon bevor es Geld gab, wurden Transaktionen im Tauschhandel getätigt.

Seit Beginn der Wirtschaftskrise hat der Tauschhandel zum Leidwesen der Porteños wieder an Bedeutung gewonnen, nicht nur an diesem Ort.

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Palermo viejo, Buenos Aires