Axel Krygier

Axel Krygier wurde am 31. Januar 1969 in Buenos Aires geboren. Bereits als Kind begann er Flöte zu spielen, mit 13 Jahren war er in einer Schulband, die sich der Folklore Argentiniens und Lateinamerikas verpflichtet fühlte. Der Multiinstrumentalist Krygier studierte unter anderem Querflöte, Alt- und Baritonsaxofon, Gesang und Klavier. Mit 18 Jahren kaufte er sein erstes mehrspuriges Aufnahmegerät, womit Krygiers Arbeit als Produzent und Komponist seinen Anfang nahm.

Wichtige musikalische Stationen waren die Zusammenarbeit mit der Gruppe "La Portuaria" im Jahr 1990 und das Orchester "Mula", mit dem er das erste Mal eigene Themen live präsentierte. Auch spielte - und spielt - er mit unterschiedlichsten Gruppen und Live-Acts wie "Soda Stereo", "Los Pericos" und "La Fura dels Baus" oder "Kevin Johansen".

Daneben komponiert er die Musik zu einer Reihe von Kinofilmen und Tanz-Performances. 1999 erschien sein erstes, erfolgreiches Album "Echale Semilla!", 2003 "Secreto y Malibú". 1999 bis Ende 2003 lebte Krygier in Barcelona. Im Januar 2004 gründet er gemeinsam mit Christiano Basso, Manuel Schaller, Fernando Samalea und Alejandro Terán das "Sexteto Irreal". In der Folge beschäftigte er sich intensiv mit Improvisation und experimenteller Musik.

Sein drittes Soloalbum "Zorzal" erschien 2006 bei Los Años Luz Discos. Axel Krygier ist der Tipp für Liebhaber unkonventioneller Musik mit lateinamerikanischem Background, die sich nicht einfach in eine Schublade stecken lässt.

Das Album "Zorzal"

Die heißeste Jahreszeit steht endlich wieder an. Bald kommt der Sommer [wieder]. Und was macht man im Sommer? Draußen sitzen, im Park, im Cafe am See oder sogar am Meer. Dann gucken die Jungs Mädchen, und die Mädchen gucken Jungs. Wenn’s dunkel wird, gehen bestenfalls alle zusammen tanzen und gucken noch ein bisschen mehr. Frisches aus Lateinamerika kann dabei ein helfendes Händchen spielen.

Axel Krygier: Zorzal

Wir reden hier nicht über gelackten Radio-Pop von Pepsi-Shakira oder den Buena-Vista-Coverstücken der Orishas vom kubanischen Eiland. Wir reden hier über Argentinien und ganz besonders über Buenos Aires. Da kommt Axel Krygier her, Multi-Instrumentalist und eben bald helfendes Händchen. Bei sommernächtlicher Club-Turtelei spielt er mit mehr als zehn Instrumenten zum Tanz auf und hat alles mit sich: Dub und Funk, Melodik, Cumbia und HipHop-Beats vom Allerfeinsten.

Auf seinem dritten Album „Zorzal“ (das ist eigentlich ein Vogel, der für sein unverwechselbares Zwitschern bekannt wurde) ist Krygier der charmante Sunshine-Romantiker, der verspielt ironische Humorist und pompöser Arrangeur seiner selbst.

In Europa hat Axel Krygier bereits ein paar wichtige Bühnengänge absolviert. The Barbican, La Linea Festival und Transmusicales de Rennes, um nur drei Stationen zu nennen. Zehn Instrumente sollen es selbstverständlich auch live sein, das schafft selbst Allroundtalent Krygier nicht allein. Als Gastmusiker halfen ihm dabei unter anderem die Herrschaften von Sexteto Irreal, Gaby Kerpel (gesignt von Nonesuch) und Kevin Johansen (Sony).

Axel Krygier hat mit "Zorzal" jetzt einen Langspieler, der fern der gängigsten Latino-Lack-Klischees stattfindet und den Sommer zum Paradies für die Jungs und Mädchen werden lässt.

 

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