Die Atlantikküste

Wer die Einwohner von Buenos Aires noch besser kennen lernen möchte, der sollte - zur Atlantikküste fahren! Warum? Wenn die Porteños der Gluthitze des argentinischen Sommers entfliehen wollen, dann flüchten sie an die Atlantikküste. So spiegelt sich die Struktur der Gesellschaft von Buenos Aires in den Ferienorten wider.

Die untere Mittelschicht macht in den wenig attraktiven Seebädern nördlich von Mar del Plata Urlaub macht, weilt die obere Mittelschicht weiter südlich, nach Pinamar etwa oder Villa Gesell.

So schön diese Küste sich präsentiert: derjenige Reisenden, dessen Zeit knapp bemessen ist, findet spektakulärere Ziele in Argentinien.

Mar del Plata

Mar del Plata

Die größte Stadt der Region ist der Mittelpunkt des Atlantida-Gebietes. Sie liegt 400 Kilometer oder etwa vier Autostunden auf der Ruta Nacional 2 von Buenos Aires entfernt. Die Wolkenkratzer der eine halbe Million Einwohner zählenden Stadt sind auf einer felsigen Halbinsel errichtet. Die Perle des Atlantiks, wie sie von den Einwonhnern genannt wird bietet alles, was das Ferienherz begehrt: Ferienwohnungen, Campingplätze, Luxushotels, Golfplätze Uferpromenaden.

Hauptattraktion von Mar del Plata ist wohl das riesige Kasino, das die Postkarten beherrscht. Sehen und gesehen werden, ausgehen, gut speisen und nicht zu vergessen: einkaufen - man lässt es sich gut gehen.

Eine der wichtigsten Spezialitäten, die einen auf Schritt und Tritt in Argentinien verfolgt, wird hier in Mar del Plata hergestellt: die Alfajores Havana, mit Karamel (dulce de leche) gefüllte und mit Schokolade umhüllte Biskuitplätzchen.

Pinamar

Pinamar

Hier verbringen wohlhabendere Porteños ihre Ferien. Oder Urlauber, die Natur lieben. Der Ort hat seinen Namen vom Pinienwald, in dem er teilweise liegt. Eine Mischung aus Pinienduft und salziger Meerluft umweht die Nase. Viele Sportanlagen verlocken, sich einmal zu betätigen. Und Viele gehen einfach nur inmitten dieser wunderbar ruhigen Landschaft spazieren.

Cariló

Cariló

In diesem Ort pflegen die Bewohner und Urlauber ihren Wohlstand eher dezent zur Schau zu tragen. Unter hohen Pinien liegen Villen versteckt; das Ortszentrum ist klein, aber fein. Ein Lokal mutet sogar alpenländisch an. Der Strand ist, wie alle Strände an der Atlantikküste, lang, mit feinem Sand, unendlich. Auch weht ständig ein nicht enden wollender Wind.

Villa Gesell

Der Badeort, von einem Deutschstämmigen gegründet, hat noch ein wenig von seinem früheren Charakter bewahrt. Villa Gesell ist vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. Es gibt jede Menge Bars, Diskotheken und Fast-Food-Restaurants.

Und viel, viel mehr!

Wenn man bedenkt, dass sich die Küste über mehrere hundert Kilometer erstreckt kann man sich vorstellen, dass es noch etliche Badeorte zu entdecken gibt. Die Atlantikküste, die stellenweise an die französische Atlantikküste erinnert, lockt mit Sand wohin das Auge schaut, Dünen, und sehr, sehr viel Wind. Dem Liebhaber des badewannenähnlichen Mittelmeeres sei abgeraten.

 

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