In Argentinien arbeiten

Das Land versteht sich als Einwandererland. Man wird kaum einen Argentinier finden, dessen Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern nicht einwanderten: Die Großmutter Slowenin, der Vater mit französichem Hintergrund; die Mutter Italienerin, der Großvater aus Syrien. Die Traditionen setzen sich fort, obwohl die Einwandererherkunft im täglichen Umgang wenig Bedeutung hat. Die zahlenmäßig größte Einwanderergruppe stellten die Italiener, aber auch Deutsche waren stark vertreten, selbst Einwanderer aus Korea und China.

Auch heute noch ist Argentinien ein Ziel für Einwanderer, aus unterschiedlichsten Gründen. Manche lockt das Abenteuer eines weiten, über Strecken fast unbewohnten Landes, andere sehen die Chance auf einen Neuanfang auf einem anderen Kontinent, fernab von den engen Grenzen Deutschlands.

Es gilt sich in jedem Fall intensiv auf das Land vorzubereiten: auf seine Eigenheiten, seine Mentalität, seine Regeln und Gesetze. Diese Website kann ein wenig dazu beitragen, Argentinien besser zu verstehen. Darüber hinaus gibt es weitere Informationsmöglichkeiten, die genutzt werden sollten.

 

Bücher zum Thema

Bernd Wulffen: Deutsche Spuren in Argentinien: Zwei Jahrhunderte wechselvoller Beziehungen

Deutsche haben in der Geschichte Argentiniens immer wieder eine wichtige Rolle gespielt. Nach der Staatsgründung 1810 gab es vor allem auf wirtschaftlichem und militärischem Gebiet enge Kontakte.

Sigrid Steiner: Leben und arbeiten in Argentinien

Dieser Praxisratgeber wird jedem, der sich für das Leben in Argentinien ernsthaft interessiert, zum wertvollen Begleiter werden. Verlag interna GmbH, Bonn.

Birgit Rupprecht-Stroell: Stil und Etikette - Handbuch Argentinien

Ob Tischsitten, Trinkgelder, Protokollfragen bei Verhandlungen, Körpersprache oder Kleidungsregeln: Die Gewohnheiten in Argentinien unterscheiden sich mitunter sehr deutlich von den unsrigen.

Berichte im Netz

Studieren in Buenos Aires: Küssende Männer, und der Papst sieht zu

18.05.2011 | SUEDDEUTSCHE. Entspannter als in Argentinien geht es kaum, fand Student Alexander Ehlert in Buenos Aires heraus. Im Land der Riesensteaks und der kreisenden Matebecher gewöhnte er sich in Rekordzeit an fast alle Bräuche. Lediglich dass Einheimische bei Schneefall ausflippen, fand er etwas seltsam.

 

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Flaggen von Argentinien und Deutschland